Der „Wassercent“ und seine Folgen für die Kommunen

Informationsveranstaltung der „Grünen“- Liste Falkenfels

Bei der Informationsveranstaltung der Liste „Die Grünen“ im Falkenfelser Bürgerhaus ging es um das Thema Wasser. Nachdem es in den vergangenen Jahren – vermehrt auch aus bayerischen Kommunen – Nachrichten über belastetes Wasser und vermehrt über akute Wasserknappheit gegeben habe und mit der Einführung eines sogenannten „Wasser-Cent“ Ende letzten Jahres in Bayern ...

... ein Wasserentnahmeentgelt beschlossen wurde, sah man sich veranlasst, das Thema auf die Agenda zu setzen. Denn entgeltpflichtig, wurde verdeutlicht, ist der jeweilige Wasserversorger, womit die Kommunen zukünftig konfrontiert sind.

Mit MdL Mia Goller durch den Ort

Bei einem gemeinsamen Spaziergang durch Falkenfels informierte sich zunächst Mia Goller, die Landtagsabgeordnete und Sprecherin des Landwirtschaftsausschusses im Landtag, über die Probleme, aber auch die schönen Seiten der Vorwaldgemeinde. Dabei wurde vor allem die Zukunft des ortsprägenden Dorfweihers diskutiert. Hohe Temperaturen und Wassermangel setzen dem Ortsmittelpunkt in den letzten Jahren zu, worunter die Wasserqualität leidet. Mit der Umsetzung des „Wassercents“ wäre man unzufrieden, führte Mia Goller in ihrem Vortrag aus. Die Landtags-Grünen kritisieren insbesondere, dass Verbraucher, kommunale Wasserversorger und Landwirte ohne Mitgliedschaft in Wasser- und Bodenverbänden künftig den Wassercent zahlen müssen, während Mitglieder der neuen Bewässerungsverbände davon befreit werden. Statt all das umzusetzen, was dabei hilft, Wasser zu speichern, zu sparen und Boden und Landschaft vor dem Austrocknen zu bewahren, dürfte es künftig eher noch einfacher werden, Grundwasser für Bewässerung zu nutzen, warnt die Landtagsabgeordnete. Man werde dafür kämpfen, dass es den großen Konzernen nicht so einfach möglich sein wird, das „Allgemeingut Wasser“ zu wirtschaftlichen Zwecken zu nutzen.

Danach stellten sich die sieben Listenkandidatinnen und -kandidaten für den Falkenfelser Gemeinderat dem zahlreich erschienenen Publikum vor.

Im Anschluss entwickelte sich eine Diskussion. Dabei hatte auch das Thema „bäuerliche Landwirtschaft“ und „Versorgung mit gesunden Lebensmitteln“ einen Anteil.

Pressemitteilung Veranstalter/aka vom 24. Februar 2026

 

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